Physiotherapeuten sind nach wie vor gefragt. Es ist ein interessanter Beruf mit Zukunft. Hier erhalten Sie Informationen, wie die Ausbildung zum Physiotherapeuten abläuft.
In der Regel gibt es in jedem Bundesland viele verschiedene Physiotherapieschulen, in denen man sich ausbilden lassen kann. In über 250 staatlich anerkannten Schulen, in Deutschland, kann der Beruf zum Physiotherapeut oder als Physiotherapeutin erlernt werden.
Es gibt einige Vorraussetzungen um den Beruf als Physiotherapeut ausüben zu dürfen:
In staatlich anerkannten Berufsschulen wird in der Regel ein Lehrgeld gefordert, welches in etwa zwischen 100 bis 200 Euro liegt. In öffentlichen Schulen wird in der Regel kein Lehrgeld gefordert, trotzdem fallen Kosten an, wie zum Beispiel Anmeldegebühren sowie Prüfungsgebühren. Außerdem wird im praktischen Teil der Ausbildung meist Berufsbekleidung benötigt.
Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre, einschließlich der pgysiotherapeutischen Praktika. Der theoretische und praktische Unterricht erstreckt sich über 2.900 Stunden, die Praktikumszeit über 1.600 Stunden. Bei der staatlichen Examen wird die Prüfung mündlich, schriftlich sowie praktisch, von der Prüfungskommission, abgenommen. Nach bestandener Abschlussprüfung trägt man den Titel zum/ zur staatlich anerkannten Physiotherapeuten/ Physiotherapeutin.
Nach abgeschlossener Berufsausbildung ist es möglich, ein Studium der Physiotherapie zu beginnen. Dieses dauert 4 Jahre und erfordert oftmals an den Bachelorstudiengang ein MasterStudium, welches 1-2 Jahre dauert.